Vitamin C Vitamin C spielt eine wichtige Rolle bei der Stärkung des Immunsystems. Als Antioxidans hilft es, freie Radikale in den Zellen zu neutralisieren. Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin. Der Begriff umfasst zwei Verbindungen: Ascorbinsäure und Dehydroascorbinsäure. Folgende Verbindungen sind als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen: L-Ascorbinsäure, Natrium-, Calcium- und Kalium-L-Ascorbat sowie L-Ascorbyl-6-palmitat.
Durchschnittlicher Tagesbedarf
Der ermittelte Vitamin-C-Bedarf liegt in verschiedenen Ländern zwischen 40 und 80 mg pro Tag. Gemäß den bulgarischen physiologischen Ernährungsstandards für erwachsene Männer und Frauen beträgt er 70 mg. Die international anerkannten Referenzwerte für den durchschnittlichen täglichen Vitamin-C-Bedarf von Erwachsenen, unabhängig vom Geschlecht, liegen bei 60 mg.
Aktion
Vitamin C ist notwendig für:
➡ die Bildung von Kollagen und anderen organischen Bestandteilen der interzellulären Basis der Knochen,
Zähne und Blutgefäßwände;
➡ optimale Aktivität bestimmter Enzyme – Leberentgiftungsenzymsysteme, Enzyme, die mit der Synthese einer Reihe von Aminosäuren und Neurotransmittern (Substanzen, die an der Übertragung von Nervenimpulsen beteiligt sind) zusammenhängen;
Gesunde Ernährung
Vitamine als Nahrungsergänzungsmittel helfen dabei:
➡ das antioxidative Abwehrsystem der Zellen;
➡ die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Produkten durch Umwandlung des Eisens in eine leichter verdauliche Form.
Kalt
Einige Studien kamen zu dem Ergebnis, dass hohe Dosen von Vitamin C Erkältungssymptome lindern können, während andere Studien diese Ergebnisse nicht bestätigen konnten.
Krebs
Zahlreiche Studien belegen, dass Vitamin C aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften vor bestimmten Krebsarten schützt. Weitere Wirkmechanismen von Vitamin C gegen Krebs umfassen die Hemmung der Bildung krebserregender Nitrosate, die Stimulierung der Immunantwort und die Aktivierung von Entgiftungsenzymen. Es wurde festgestellt, dass Vitamin C das Risiko für Krebs des Magens, der Mundhöhle, der Atemwege und des Verdauungstrakts, der Lunge, der Bauchspeicheldrüse (postpankreatische Drüsen) und des Gebärmutterhalses reduziert.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Epidemiologische Studien haben gezeigt, dass eine geringe Vitamin-C-Zufuhr mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einhergeht. Dies wird auf die cholesterinsenkende Wirkung des Vitamins zurückgeführt. Diese Wirkungen von Vitamin C konnten jedoch nicht in allen Studien bestätigt werden. Vitamin C könnte außerdem den diastolischen und systolischen Blutdruck senken.
Katarakt
Eine geringe Vitamin-C-Zufuhr erhöht nachweislich das Risiko für Altersstar.
Wundheilung
Die Einnahme von zusätzlichem Vitamin C als Nahrungsergänzungsmittel verbessert und beschleunigt die Wundheilung, was mit der Beteiligung von Vitamin C an der Kollagensynthese zusammenhängt.
Kontraindikationen
Die Einnahme von Vitamin C als Nahrungsergänzungsmittel sollte mit Vorsicht erfolgen, wenn:
➡ Diabetes (Störung des Glukosestoffwechsels);
➡ Mangel des Enzyms Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase (Risiko einer hämolytischen Anämie);
➡ Hämochromatose;
➡ Nierenschädigung;
Gesunde Ernährung
Vitamine als Nahrungsergänzungsmittel können Folgendes verhindern:
➡ sideroblastische Anämie und Thalassämie.
Toxizität
Vitamin C gehört zu den sichersten Vitaminen. Es wird angenommen, dass bei der Einnahme von bis zu 10 g Vitamin C pro Tag keine ernsthaften Gesundheitsrisiken bestehen, jedoch kann eine längerfristige Einnahme von mehr als 1 Gramm pro Tag zu Durchfall führen, der auf große Mengen an nicht resorbiertem Vitamin C im Darm zurückzuführen ist.
Bei gesunden Menschen erhöht eine hohe Vitamin-C-Zufuhr nicht das Risiko für Oxalat-Nierensteine, obwohl Oxalsäure ein Endprodukt des Vitamin-C-Stoffwechsels ist. Menschen mit Nierenschäden wird empfohlen, nicht mehr als 100–200 mg pro Tag einzunehmen.
Unbedenklicher Verzehr als Nahrungsergänzungsmittel
Erwachsene: Zur Langzeitanwendung – 1000 mg täglich. Zur Kurzzeitanwendung – 2000 mg.